Mononeuropathien / Dekubitus

 

 

Mögliche Druckschäden

  1. schlechte Sitzpositionen,
  2. ungewohnte körperliche Tätigkeiten ( einseitige Belastung )
  3. Verletzungen
  4. rheumatische Erkranungen
  5. Zuckerkrankheit
  6. Kreberkrankung

Druckschmerzhaftigkeit

Druckschmerz kann im Verlauf des Nerves auch durch Narben ( OP ) und auch von Muskeln und einer gestörten Durchblutung kommen. Die durch Druckschäden entstandenen Lähmungen sind in den meisten Fällen vorübergehender Natur. Der Druckschaden kann nicht immer gänzlich behoben werden trotz einer Krankengymnastik. Hier werden die Muskeln wieder gekräftigt und die Beweglichkeit wieder einigermaßen gefördert. Ein erhöhtes Risiko für Druckschäden peripherer Nerven haben Personen, die stark abgenommen haben oder an Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus leiden. Häufiges Aufstützen auf harten Unterlagen kann Nervenschäden verursachen, ebenso der unsachgemäße Gebrauch von Gehstützen und Krücken.

Ein Dekubitalgeschwür ist ein Bereich einer lokalen Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes. Das Dekubitalgeschwür wird auch Druckgeschwür, Wundliegegeschwür, oder jeweils -ulkus genannt. Gleichbedeutend ist auch die Bezeichnung Dekubitus. Dekubitus ist die medizinische Bezeichnung für Druck-Schäden auf und unter der Haut. Durch das Sitzen und Liegen in der gleichen Position sind kleine Blutgefäße eingeklemmt, wodurch das Gewebe ungenügend Sauerstoff und Nährstoffe erhält. Geschieht dies über einen längeren Zeitraum, kann ein Absterben der Haut und des darunterliegenden Gewebes die Folge sein. Es entstehen Wunden.

Es gibt mehrere Ursachen, die zur Entwicklung von Druckgeschwüren beitragen. Hierbei ist die Hauptursache nicht grundsätzlich Druck beim Sitzen oder Liegen. Zu den negativen Faktoren gehören schlechte Ernährung, Inkontinenz, Bewusstseinsstörungen und / oder Taubheitsgefühl. Umweltfaktoren die den Druck beeinflussen sind Reibung, Rutschen, Temperatur und Feuchtigkeit. Es ist schwierig, eine spezifische Ursache zu benennen wenn Dekubitus auftritt. Es ist eine Kombination dieser Faktoren. Für Menschen, die eine lange Zeit mit Sitzen verbringen und dabei ihre Haltung nicht verändern können, steigt das Risiko von Druckgeschwüren extrem an. Zu dieser Zeit ist es von größter Bedeutung, dass auf eine sogenannte Anti-Dekubitus-Versorgung geachtet wird.

Zur Sitzhilfe bei Dekubitus


Intelli-Gel® besteht aus einem tiefen, gitterartigen Geflecht von Gel- Säulen, dass eine Druckverteilung auf einfache und effektive Weise sicherstellt. In Bereichen mit niedrigem Druck wird das Gewicht des Körpers durch die Gel-Säulen unterstützt. In Bereichen mit hohem Druck werden die Gel-Säulen zusammengedrückt, was zu einem msehr niedrigen Gegendruck führt. Dadurch wird hoher Druck z. B. im Steißbeinbereich eliminiert.


Es ist bekannt, dass die Hauttemperatur um 1 Grad zunimmt, der Zellstoffwechsel um 10% ansteigt. Zelltod tritt auf, wenn eine unzureichende Blutversorgung die Nachfrage der Zellen für den Stoffwechsel nicht erfüllen kann. Wenn zu viel Druck die Durchblutung vermindert während gleichzeitig durch Wärme die Stoffwechsel-Nachfrage steigt, treten Druckgeschwüre auf (Dekubitus). Intelli-Gel® vermindert von Natur aus die Erhöhung der Hauttemperatur. Das Co-polymere-Material benötigt extrem viel Wärme um in der Temperatur zu steigen. Daher wird die Haut des Nutzers eher gekühlt als erwärmt.


Eine anatomische Positionierung des Beckens schützt das Kreuzbein und verbessert die Körperhaltung. Durch diese Form sitzt der Benutzer deutlich stabiler in dem Kissen und fühlt sich sicherer. Alle Intelli-Gel® Kissen sind in einem größeren oder geringeren Ausmaß anatomisch geformt, so dass die druckverteilenden Eigenschaften des Materials maximiert werden.


Die Feuchtigkeit ist ein wichtiger Risikofaktor für die Entwicklung von Druckgeschwüren. Dank der Struktur aus Gel-Säulen mit viel Luftfreiheit fördert Intelli-Gel® die Luftzirkulation und den Ablauf von Flüssigkeit aus dem Körper.

Sowohl das Intelli-Gel® wie auch die unterliegende Schaumschicht nehmen keine Feuchtigkeit auf. Sie Können zum Reinigen in Wasser getaucht und schnell getrocknet werden. Die Tatsache, dass das Material keine Feuchtigkeit aufnimmt, bedeutet auch, dass im Kissen keine Bakterien zurückgehalten werden. So ist es hygienischer als Kissen auf Schaumbasis. Die offene Struktur der unterliegenden Schaumschicht ist zudem luftdurchlässig, ohne dass dies Einfluß auf die guten Reinigungseigenschaften hat.